Rezension | Imaginary Girls – Nova Ren Suma

Foto 27.01.13 18 44 33Imaginary Girls – Nova Ren Suma

2011

Young Adult / Mystery / Paranormal

Amazon, Goodreads

Kurzbeschreibung:

Chloe’s older sister, Ruby, is the girl everyone looks to and longs for, who can’t be captured or caged. When a night with Ruby’s friends goes horribly wrong and Chloe discovers the dead body of her classmate London Hayes left floating in the reservoir, Chloe is sent away from town and away from Ruby.

But Ruby will do anything to get her sister back, and when Chloe returns to town two years later, deadly surprises await. As Chloe flirts with the truth that Ruby has hidden deeply away, the fragile line between life and death is redrawn by the complex bonds of sisterhood.

Meine Meinung:

Imaginary Girls ist wohl eines dieser Bücher, die man hasst oder liebt. Für mich war das wohl immer noch letzteres. Es war mein erstes Buch dieses Jahr, und ich hatte es schon länger auf der to-read Liste.

Manchmal war es schwierig mit Ruby. Sie ist diejenige, die alle mit einer bestimmten Gabe zu verzaubern scheint. Nahezu jeder fällt darauf herein. Viele ihrer Geschichten waren magisch behaftet. Jedoch wusste ich nie was ich ihr davon abnehmen konnte, wie viel sie dazu gedichtet hatte. Zu Anfang verglich ich Ruby mit Margo aus John Greens „Paper Towns“. Die Faszination, die sie ausübt, da waren einige Parallelen. Manchmal möchte man ihr einfach vor Augen halten, was sie da mit allen anderen anstellt. Andersherum ging es mir mit Chloe aber auch nicht immer einfach. Sie ist genauso verzaubert von ihrer Schwester, abhängig, tut alles was sie von ihr verlangt. Man möchte sie anschreien, ihr sagen ihr eigenes Leben zu führen, sich loszureißen, aber trotzdem die besondere Bindung der beiden Schwestern nicht zerstören.

Wunderschön, märchenhaft geschrieben zieht einen dieses Buch in den Bann. Nach und nach hofft man auf immer mehr Hinweise, auf den großen Knall, darauf dass am Ende endlich alles geklärt wird, doch  man wartet vergeblich. Am Ende bleibt nur die eigene Theorie, gesponnene Ideen, was hätte passieren können, was passiert ist. Die Antwort darauf wird wohl niemand bekommen, und ich verstehe es eindeutig wenn das ein Grund ist dieses Buch gar nicht erst anzufangen. Für mich jedoch war das hier genau richtig. Mich hat dieses Buch  noch lange nach beenden beschäftigt, und das ist eben das was ich so gerne mag. Es ist kein Buch, das man weglegt und in einer Woche wieder die Hälfte vergessen hat. Man hat tausend Theorien und muss sich erstmal selbst darüber einig werden.

Ich möchte definitiv mehr von Nova Ren Suma lesen. Im März erscheint ihr neues Buch „17 & Gone“.

Und wem das Buch gefallen hat, oder wer nun Lust darauf bekommen hat, sollte sich definitiv auch „Amelia Anne is dead and gone“ von Kat Rosenfield ansehen, denn beide Autorinnen haben einen wunderschönen Schreibstil der sich definitiv von dem vorherrschenden Einheitsbrei abhebt.

Bewertung:

4

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  1. Gebrauchte Bücher? Ja bitte! | bed, book & tea - März 20, 2013

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