Rezension | Partials – Dan Wells

Foto 11.02.13 15 09 58Partials – Dan Wells

 

Partials Sequence Band 1

Young Adult / Post Apocalyptic /Dystopia

Amazon, Goodreads

 

Kurzbeschreibung:

The human race is all but extinct after a war with Partials–engineered organic beings identical to humans–has decimated the population. Reduced to only tens of thousands by RM, a weaponized virus to which only a fraction of humanity is immune, the survivors in North America have huddled together on Long Island while the Partials have mysteriously retreated. The threat of the Partials is still imminent, but, worse, no baby has been born immune to RM in more than a decade. Our time is running out.

Kira, a sixteen-year-old medic-in-training, is on the front lines of this battle, seeing RM ravage the community while mandatory pregnancy laws have pushed what’s left of humanity to the brink of civil war, and she’s not content to stand by and watch. But as she makes a desperate decision to save the last of her race, she will find that the survival of humans and Partials alike rests in her attempts to uncover the connections between them–connections that humanity has forgotten, or perhaps never even knew were there.

Meine Meinung:

Partials spielt in einer postapokalyptischen Welt um 2076. Die Story, die Dan Wells hier aufbaut, ist ein Einstieg und Einblick in eine Welt, in der die Menschen fast ausgestorben sind. Man muss sich ein wenig an das Erzähltempo gewöhnen, lange passiert nichts signifikantes. Ich musste mich  durch die ersten 150 Seiten durchbeißen, denn es ist nunmal ein Auftakt in die Serie.  Aber danach wird man definitiv belohnt. Mit durchweg neuen (unvorhersehbaren) Wendungen, Spannung, und jeder Menge medizinischem Wissen, das einen aber nicht überfordert. Von vielen Charakteren hätte ich gerne mehr erfahren, so wie von den Partials und der „Voice“ Organisation. Kira, die Heldin des Buches, ist aber jedenfalls endlich mal ein Hauptcharakter, mit dem man sich identifizieren und deren Entscheidungen man gut nachvollziehen kann. Sie ist niemand, der sich alles vorsetzen lässt und greift lieber selbst ins Geschehen ein. Außerdem bekommt man hier nicht, wie nun mittlerweile vielen Young Adult Büchern, das übliche Love Triangle vorgesetzt. Die Beziehung zu Marcus wirkt echt, kein „ich kenne dich nicht aber ich fühle mich magisch zu dir hingezogen“ – Gedöns.

Obwohl alle Charaktere ziemlich jung sind, kommt es einem meistens nicht so vor als wären sie zu jung für ihre Entscheidungen. Hier habe ich nur einen Kritikpunkt: Kira wird für Forschungen herangezogen, die so gut wie jeder andere erfahrenere Arzt besser hätte durchführen können. Für mich ein unlogischer Punkt, den ich aber durch die guten Stellen des Buches wieder ausgleichen kann. Ansonsten wirkt alles eher wie aus der Sicht eines Erwachsenen, da die jungen Leute dieser Gesellschaft sehr schnell erwachsen werden mussten.

Alles in allem  kratzt „Partials“ nur an der Oberfläche, womit ich allerdings kein Problem hatte. Aber ich kann verstehen wenn das Tempo den ein oder anderen abschreckt. Ein großes Plus geht an die gesamte Welt, die der Autor hier erschaffen hat, da sie einfach glaubwürdig ist. Ich bin sehr gespannt auf Teil 2 der Reihe, „Fragments“, und auch sonst würde ich gerne mehr von Dan Wells lesen.

Bewertung:

5

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2 responses to “Rezension | Partials – Dan Wells”

  1. Crini says :

    Hach, Kira und Marcus… es sollte öfter Beziehungen geben, die von Anfang an schon da sind und so super sind, wie die der beiden.
    Auch wenn das Ende… -.-

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