Rezension | Ink – Amanda Sun

Foto 05.04.13 10 55 13Ink – Amanda Sun

erscheint am: 25.06.2013

Young Adult / Mythology / Paranormal

Serie: Paper Gods #1

Amazon, Goodreads

 

Kurzbeschreibung:

I looked down at the paper, still touching the tip of my shoe. I reached for it, flipping the page over to look.

Scrawls of ink outlined a drawing of a girl lying on a bench.

A sick feeling started to twist in my stomach, like motion sickness.

And then the girl in the drawing turned her head, and her inky eyes glared straight into mine.

On the heels of a family tragedy, the last thing Katie Greene wants to do is move halfway across the world. Stuck with her aunt in Shizuoka, Japan, Katie feels lost. Alone. She doesn’t know the language, she can barely hold a pair of chopsticks, and she can’t seem to get the hang of taking her shoes off whenever she enters a building.

Then there’s gorgeous but aloof Tomohiro, star of the school’s kendo team. How did he really get the scar on his arm? Katie isn’t prepared for the answer. But when she sees the things he draws start moving, there’s no denying the truth: Tomo has a connection to the ancient gods of Japan, and being near Katie is causing his abilities to spiral out of control. If the wrong people notice, they’ll both be targets.

Katie never wanted to move to Japan—now she may not make it out of the country alive

Meine Meinung:

Katie muss zu ihrer Tante nach Japan ziehen, ihre Mutter ist gestorben, ihren Großeltern in Kanada geht es nicht gut. In dieser komplett neuen Situation, mit Sprachbarriere, muss sie sich erst einmal zurecht finden.

„Ink“ hat für mich einige Schwachstellen, aber es ist ein Buch, bei dem ich über ein paar davon hinweg sehen kann. Ich kam nicht immer mit den Entscheidungen der Protagonistin Katie zurecht. Ihr Verhalten ist an manchen Stellen einfach nicht nachvollziehbar und irrational, vor allem als sie auf Tomohiro, einen Jungen aus ihrer Schule, trifft. Sie sieht wie sich seine Zeichnungen bewegen, und als sie ihn darauf anspricht wird sie erst einmal von ihm zurückgewiesen. Das hält sie aber dennoch nicht davon ab ihm zu folgen, gar zu stalken.
Nach und nach lernen sich die beiden besser kennen. Katie versucht seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen, und er gibt mit der Zeit immer mehr von sich preis. Leider bedient „Ink“ hier wiedermal ein typisches Young Adult Klischee – Insta-Love. Sie fühlen sich zueinander hingezogen, wissen nicht so recht warum, und können ohne den anderen nicht mehr leben, vor allem Katie nicht ohne Tomohiro.

Es gibt einige Bücher, bei denen ich über so etwas nicht mehr hinwegsehen kann, die ich dann zur Seite lege, wenn nicht einfach unbeendet lasse. Aber „Ink“ ist trotzdem etwas besonderes. Ich konnte es nicht aus der Hand legen, denn die ganze Atmosphäre, die Amanda Sun hier aufbaut ist einfach wunderbar. Für mich hat hier alles zusammengepasst, das Setting, die japanische Kultur, die vielen Charaktere. Man wird als Leser zwar ziemlich mit japanischen Ausdrücken „bombardiert“, aber man wird dadurch auch genauso wie Katie in eine neue Welt versetzt, vor allem wenn man wie ich annähernd kein Wort Japanisch versteht (Außerdem gibt es am Ende des Buches ein Glossar, wo man immer wieder Begriffe nachschlagen kann). Man hat einfach das Gefühl, dass Amanda Sun genau weiß worüber sie hier schreibt, und auch die ganze Story rund um japanische Kultur, Götter etc., hat mich fasziniert.

Ein großes Plus waren für mich auch die tollen Illustrationen von Ross Siu, die sich durch das ganze Buch ziehen. An den Seitenrändern finden sich zum Beispiel immer wieder Zeichnungen von Vögeln oder Kirschblüten, die sich, wenn man durch das Buch blättert, bewegen. Sowie das tolle Cover, das von Petra Dufkova gestaltet wurde.

Alles in allem hat „Ink“ ein paar Schwachstellen. Das Buch kann ich dennoch empfehlen, da es einfach unglaublich Spaß gemacht hat zu lesen. Ich bin sehr auf den zweiten Teil der Reihe gespannt, und hoffe dass dieser noch ein paar Fragen beantworten kann.

Bewertung:

4

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