Rezension | 17 & Gone – Nova Ren Suma

Foto 11.04.13 19 12 5417 & Gone – Nova Ren Suma

März 2013

Young Adult / Mystery/ Paranormal

Amazon, Goodreads

 

 

Kurzbeschreibung:

Seventeen-year-old Lauren is having visions of girls who have gone missing. And all these girls have just one thing in common—they are 17 and gone without a trace. As Lauren struggles to shake these waking nightmares, impossible questions demand urgent answers: Why are the girls speaking to Lauren? How can she help them? And… is she next? As Lauren searches for clues, everything begins to unravel, and when a brush with death lands her in the hospital, a shocking truth emerges, changing everything.

With complexity and richness, Nova Ren Suma serves up a beautiful, visual, fresh interpretation of what it means to be lost.

Meine Meinung:

Anfang des Jahres habe ich „Imaginary Girls“ von Nova Ren Suma gelesen. Ich war sofort begeistert, dennoch polarisiert ihre Art zu schreiben. Ich bin einfach jedes Mal aufs Neue fasziniert wie sie es schon mittels weniger Zeilen schafft einen in die Situation der Protagonisten zu versetzen. So auch bei „17 & Gone“.

Lauren ist 17  Jahre alt als sie von der vermissten Abby erfährt. Der Fall der Ausreißerin lässt sie nicht los, denn sie wird von Abby verfolgt, sieht sie immer wieder mit ihr im Auto, ihrem Zimmer. Lauren hat das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmen kann und beschließt herauszufinden was mit Abby geschehen ist. Sehr schnell hatte ich hier das Bild beider Mädchen im Kopf, inklusive Laurens Erzählstimme und Gänsehaut.
Immer mehr 17 jährige verschwundene Mädchen zeigen sich ihr. Man lernt viele diseser Mädchen und ihre, zum Teil erschütternden, Hintergrundgeschichten kennen. Sie verfolgen Lauren von ihren Träumen hinein bis in ihre Realität, was auch sie selbst in Gefahr bringt.
Man durchlebt mit Lauren einige Veränderungen. Immer wieder denkt man, dass sie eigentlich am Ende ihrer Kräfte, ihres Helfens ist. Ich konnte zumindest dieses gleiche Gefühl der Hilflosigkeit entwickeln wie Lauren, dass nur sie selbst etwas ändern kann, da Polizei, Eltern und Bekannte die Suche bereits aufgegeben haben.

Schon bei „Imaginary Girls“ ziehen sich Fragen durch das ganze Buch, von denen nicht unbedingt alle geklärt werden können, oder die falschen Fragen beantwortet werden. „17 & Gone“ ist hier nicht ganz so drastisch. Beide Bücher lassen viel Spielraum für eigene Interpretationen. Es ist schwer viel mehr zu diesem Buch zu sagen, ohne viel vorweg zu nehmen. Sumas Schreibstil ist einfach atemberaubend, die Stimmung, die Beschreibungen, man wird sofort hineinversetzt in ihre Welten.

Empfehlen kann ich das Buch auf jeden Fall, für mich war es ein Volltreffer. Seit langem mal wieder etwas das mich richtig mitgerissen hat, bei dem ich Angst hatte weiter zu lesen, es aber nicht weglegen konnte. Wer mal abseits der nullachtfünfzehn Young Adult Bücher etwas außergewöhnliches lesen möchte ist bei Nova Ren Suma gut aufgehoben.

Bewertung:

5

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4 responses to “Rezension | 17 & Gone – Nova Ren Suma”

  1. Ellie says :

    Das will ich auch unbedingt lesen, aber mir ist das HC zu teuer ^^ ! Ich fand zwar Imaginary Girls gut, aber es hat mich nicht von den Socken gerissen, deswegen bin ich hier ein bisschen vorsichtig.

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