Rezension | The Forgotten Ones – Laura Howard

The Forgotten Ones – Laura Howard

April 2013

Young Adult / Fantasy / Romance

Amazon, Goodreads

 

Bildquelle: goodreads

Kurzbeschreibung:

Allison O’Malley’s plan is to go to grad school so she can get a good job and take care of her schizophrenic mother. She has carefully closed herself off from everything else, including a relationship with Ethan, who she’s been in love with for as long as she can remember.

What is definitely not part of the plan is the return of her long-lost father, who claims he can bring Allison’s mother back from the dark place her mind has gone. Allison doesn’t trust her father, so why would she believe his stories about a long forgotten Irish people, the Tuatha de Danaan? But truths have a way of revealing themselves. Secrets will eventually surface. And Allison must learn to set aside her plan and work with her father if there is even a small chance it could restore her mother’s sanity.

-Quelle: goodreads

Meine Meinung:

Gleich mal vorab: Ich hatte keine wirklich großen Erwartungen an dieses Buch. Das klingt jetzt erstmal viel negativer als ich es eigentlich meine. Das Thema klang ganz interessant und überzeugt hat mich letztlich dann dieses wunderschöne Cover!
Leider blieb es auch dabei, denn zum Schluss war „The Forgotten Ones“ von Laura Howard leider nichts für mich.

Interessant fand ich wirklich die Thematik, dass die Protagonistin Allison sich um ihre Mutter kümmern muss, die allem Anschein nach an Schizophrenie erkrankt ist. Das ist sicherlich nicht leicht, und ich mochte diese Mutter-Tochter-Beziehung, wie Allison damit umgeht. Auch ihre Großeltern waren mir sehr sympathisch. Leider war das aber auch der einzige Aspekt, der mir an diesem Buch gefallen hat, denn die Charaktere bleiben doch sehr einseitig. Es fiel mir wirklich schwer mich mit Allison zu identifizieren. Sie zieht sich sehr zurück, nimmt fast keine Hilfe an und hortet lieber ihre Geheimnisse. Auch ihr Love-Interest Ethan kann daran nichts ändern. Natürlich kann man aus der Beschreibung des Buches herauslesen, dass diese Beziehung hier auch eine große Bedeutung spielen wird, aber ich fand Ethan einfach viel zu aufgesetzt und schleimig, und auch die Romantik war generell viel zu überzogen dargestellt.
Allison trifft im Verlauf des Buches auf ihren Vater, den sie bis zu diesem Zeitpunkt noch nie getroffen hat. Die Begegnung der beiden war für mich einfach unglaubwürdig. Natürlich steht Allison dem Ganzen erstmal kritisch gegenüber und lässt sich kaum auf ihren Vater ein, aber es war alles viel zu unterkühlt. Irgendwie kann ich es ja verstehen, dass man jemandem, der sich einfach aus dem Staub gemacht hat, nicht direkt in die Arme fällt, aber für mich blieb Allison hier generell zu ruhig. Sie zeigte kaum Emotionen, keine positiven, aber auch keine negativen, und das trotz einer für sie so wichtigen Person.
Die erste Hälfte des Buches verläuft ziemlich ruhig. Leider ging es für mich ab der zweiten Hälfte abwärts. Denn hier wird man mit viel zu vielen neuen Personen (mit allerhand komplizierten Namen) bombardiert. Ich konnte kaum noch jemanden auseinanderhalten, und auch der Fantasy-Aspekt hat mir einfach nicht so gut gefallen. So verlor ich in dieser zweiten Hälfte immer mehr das Interesse an diesem Buch und musste mich sehr dazu zwingen einige Passagen nicht zu überspringen.

„The Forgotten Ones“ macht es mir wirklich schwer, es weiter zu empfehlen. Ich bin dennoch der festen Überzeugung, dass es anderen wesentlich besser gefallen könnte als mir, wenn man sich von vornherein auf die Kritikpunkte, die ich anzubringen hatte einlassen kann. Ich werde die Fortsetzung zu diesem Buch mit großer Wahrscheinlichkeit nicht lesen. Wer es aber trotzdem einmal mit diesem ersten Teil versuchen möchte, hier ein kleiner Tipp: Die Kindle Ausgabe gibt es auf Amazon bereits für 89 Cent.

Bewertung:

1

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