Rezension | Cracked up to be – Courtney Summers

Cracked up to be – Courtney Summers

Dezember 2008

Young Adult / Contemporary

Amazon, Goodreads
Bildquelle: goodreads

 

Kurzbeschreibung:

When „Perfect“ Parker Fadley starts drinking at school and failing her classes, all of St. Peter’s High goes on alert. How has the cheerleading captain, girlfriend of the most popular guy in school, consummate teacher’s pet, and future valedictorian fallen so far from grace?

Parker doesn’t want to talk about it. She’d just like to be left alone, to disappear, to be ignored. But her parents have placed her on suicide watch and her conselors are demanding the truth. Worse, there’s a nice guy falling in love with her and he’s making her feel things again when she’d really rather not be feeling anything at all.

Nobody would have guessed she’d turn out like this. But nobody knows the truth.

Something horrible has happened, and it just might be her fault.

-Quelle: goodreads

Meine Meinung:

Bücher von Courtney Summers sind immer schwierig. „Cracked up to be“ war das zweite Buch, das ich von ihr gelesen habe. Ihre Bücher machen keinen Spaß beim Lesen, aber sie treffen meistens genau ins Schwarze und immer ins Herz. So sehr wie „Fall for anything“ konnte mich dieses Buch zwar nicht überzeugen, aber es ist dennoch gut und sehr empfehlenswert.

In Courtney Summers‘ Büchern geht es immer um Jugendliche mit richtigen Problemen. Keine Beschönigungen, keine 0815 Geschichten. So auch in „Cracked up to be“. Die Geschichte von Parker ging mir wirklich nahe. Was sie erlebt hat, das sie so hat werden lassen, erfährt man nach und nach im Laufe des Buches. Ich wollte immer weiter lesen, wissen was das alles ausgelöst hat. Und ein Kapitel nach dem anderen war ein neuer Schlag in die Magengegend. Und obwohl ich es fast nicht aus der Hand legen konnte, ging es mit diesem Buch immer langsam voran. Ich brauchte ein paar Seiten um den Einstieg zu finden. Vor allem Parker macht einem das nicht leicht.  Sie ist sehr giftig, gemein, beleidigend, ich konnte sie einfach nicht mögen. Aber das macht nichts, man muss die Charaktere nicht lieben um ein Buch zu mögen. Was mich aber an ihr überzeugt hat, ist dass Parker zwar alle Klischees einer Highschool Diva erfüllt, bzw erfüllt hat, aber Courtney Summers genau hinter diese Fassade blickt. Neben Parker gibt es jede Menge anderer liebenswerter Charaktere, die die Geschichte lesenswert machen, allen voran ihr Hund Bailey, den sie im Laufe des Buches bekommt und lieben lernt. Ebenfalls werden diese durchaus gravierenden Probleme hier nicht als unwichtig abgetan. Es ist schön zu sehen, wie Parkers Eltern, Schülerbeauftragte und Freunde von ihr sich um sie kümmern, sie ist ihnen nicht egal, und ihre Aussagen werden nicht als leere Drohungen gesehen. Gegen Ende hat mir dann doch leider etwas dieser Wow-Effekt gefehlt, den ich bei „Fall for anything“ schon hatte. Ich möchte die Bücher hier natürlich nicht 1:1 miteinander vergleichen, aber dennoch hätte ich mir am Ende einfach noch etwas mehr gewünscht.

„Cracked up to be“ kann ich jedem empfehlen, der sich mal wieder mit richtigen Problemen auseinander setzen will, den das ganze nicht abgeschreckt, und der sich auf Charaktere einlassen möchte, die nicht immer einfach sind, denn am Ende bleibt es ein Buch, das einem richtig ans Herz geht.

Bewertung:

3

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